Die Bundeswehr wurde im Jahr 1955 im demokratischen Selbstverständnis der damals noch jungen Bundesrepublik Deutschland gegründet. Anders als deutsche Streitkräfte der Vergangenheit soll die Bundeswehr eine Armee aus Staatsbürgern in Uniform sein. Dies bedeutet, dass das Prinzip aus Befehl und Gehorsam einer strikten Orientierung an den Werten und Normen des Grundgesetzes untergeordnet werden muss. Die Streitkräfte sollen nicht „Staat im Staate“ sondern lebendiger Teil der Gesellschaft sein.
Durch die allgemeine Wehrpflicht wurden jedes Jahr junge Männer unterschiedlichster sozialer Herkunft eingezogen. So war sichergestellt, dass es stehst eine enge Bindung zwischen der Zivilbevölkerung und den Streitkräften gab. Durch die Aussetzung der allgemeinen Wehrpflicht nimmt zwangsläufig die Anzahl derer ab, die Kontakt zur Bundeswehr haben oder gehabt haben. Es bliebt abzuwarten, ob das neue Modell des freiwilligen Wehrdienstes diesen Trend umkehren kann.
Damit die Bundeswehr im öffentlichen Leben präsent bleibt sind also vor allem die Reservisten gefordert! Die Frauen und Männer der Reservistenkameradschaften stellen ein wichtiges Bindeglied zwischen Zivilgesellschaft und Bundeswehr dar. Neben ihrem zivilen Hauptberuf, meist in ihrer Freizeit, nehmen sie an Veranstaltungen der Bundeswehr oder der Reservistenkameradschaften teil.
Auch die Reservistenkameradschaft Jägerbataillon 292 e.V. versteht sich als Bindeglied zwischen der Bundeswehr und dem zivilen Leben. Die Frauen und Männer der RK-JgBtl292 e.V. üben die
unterschiedlichsten Zivilberufe aus (z.B. Schreiner, Lastkraftwagenfahrer, Beamter oder Vertriebsmitarbeiter).
An Wochenenden oder nach Feierabend stehen zu unterschiedlichen Terminen im Jahr militärische Weiterbildung, Leistungsmärsche oder sicherheitspolitische Vorträge auf dem Stundenplan. Auch in der
Donaueschinger Öffentlichkeit ist unsere Reservistenkameradschaft zunehmend präsent. Sei es nun beim alljährlichen Donaueschinger Herbstfest, am Volkstrauertag oder zum Spendensammeln für den
Volksbund Deutsche Kriegsgräberführsorge.
Eine ganz besondere Bindung besteht selbstverständlich zum Donaueschinger Jägerbataillon 292 dem ältesten Jägerverband der Bundeswehr. Auch hier fungiert die RK-JgBtl292 e.V. als Bindeglied zwischen aktiver Truppe, ehemaligen Soldatinnen und Soldaten des Jägerbataillons und der Zivilgesellschaft. Neben dem Fokus auf ehemalige Soldatinnen und Soldaten des Jägerbataillons 292 steht die RK-JgBtl292 e.V. sämtlichen ehemaligen Soldatinnen und Soldaten aller Teilstreitkräfte offen und freut sich über jeden der aktiv mitmachen möchte. Auch Fördermitglieder, die nie gedient haben, können sich sehr gerne in die Gemeinschaft der RK-JgBtl292 e.V. einbringen.
Wie bei jeder Organisation gibt es auch bei der RK-JgBtl292 e.V. Menschen die diese nach außen repräsentieren.
Diese möchten wir Ihnen an dieser Stelle gerne vorstellen.
Vorsitzender
RK-JgBtl292 e.V.
Jürgen Liebermann
Alter: 57 Jahre
Dienstgrad: Stabsfeldwebel der Reserve
Zivilberuf: Zollbeamter
Beordert beim: Jägerbataillon 292 Donaueschingen
Kontakt: [email protected]
1. Stv. Vorsitzender
RK-JgBtl292
e.V.
RK-Feldwebel
Georg Frank
Alter: 57 Jahre
Dienstgrad: Oberfeldwebel der Reserve
Zivilberuf: Lager & Logistikleiter
Kontakt: [email protected]
Stv. Vorsitzender
RK-JgBtl292 e.V.
Arne Schächinger
Alter: 47 Jahre
Dienstgrad: Oberleutnant der Reserve
Kontakt: [email protected]
Stv. Vorsitzender
RK-JgBtl292 e.V.
Ulrich Lotz
Alter: 72 Jahre
Dienstgrad: Feldwebel der Reserve
Zivilberuf: Rentner
Kontakt: [email protected]
Kassierer
RK-JgBtl292 e.V.
Christoph Armbruster
Alter: 41 Jahre
Dienstgrad: Oberfähnrich der Reserve
Zivilberuf: Diplom Volkswirt
Beordert beim: Bundeswehrkrankenhaus Berlin
Schriftführer
RK-JgBtl292 e.V.